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Ein unfreiwilliges Comeback
29.01.2012 20:05
Der Indeland-Cup in Wenau lief für den VfL zwar nicht so erfolgreich wie im vergangenen Jahr, allerdings stand das Vorbereitungsturnier für die Mannschaft von Manfred Moers und Hans-Jürgen Fischer auch diesmal unter keinen guten Vorzeichen. Am zweiten Turnierwochenende fehlte den Trainern verletzungs- und berufsbedingt fast eine halbe Mannschaft. So mussten notgedrungen noch einmal zwei Spieler das Vichttaler Trikot überstreifen, die ihre Fußballschuhe eigentlich längst an den Nagel gehängt hatten.
Nachdem sich Dirk Steckemetz im ersten Spiel gegen Westwacht Aachen verletzt hatte, gab zunächst Trainer Hans-Jürgen Fischer, der als einziger Auswechselspieler auf der Bank Platz genommen hatte, sein unfreiwilliges Comeback. Es half leider nichts: Vichttal erlaubte sich zu viele Fehler im Spiel gegen den Ligakonkurrenten und verlor 0:3. Zum nächsten Spiel gegen Jugendsport Wenau II war dann auch Frank Fischer als Aushilfe zur Stelle. Gegen Wenau II spielte der VfL 2:2, im letzten Gruppenspiel gegen den Mittelrheinligisten SV Rott holte Vichttal ein 1:1. Ironie der Geschichte: Das Tor erzielte - wie sollte es auch anders sein - Hans-Jürgen Fischer nach Vorlage seines Bruders Frank.
Am ersten Turnierwochenende war Vichttal noch mit einem weitaus kleineren Lazarett angereist. In einer starken Gruppe mit dem Mittelrheinligist SC Brühl (0:2), NRW-Ligist Alemannia Aachen II (0:1) und Landesligist Alemannia Mariadorf (1:2) blieb der VfL ohne Punkt. Indes hoffen Manfred Moers und Hans-Jürgen Fischer nun, dass die verletzten Spieler schnell ins Training zurückkehren können.